Blitzlicht schaltung
Achtung Tödliche Hochspannung!!!
Die Spannungsquelle muss eine hohe Gleichspannung von ca. 200 – 400V liefern, geeignet ist ein Hochpannungsnetzteil oder (wie in handelsüblichen Fotoblitzgeräten) die hochtransformierte Batteriespannung. Die Spannungsquelle muss unbedingt strombegrenzt sein, da die gezündete Röhre wie ein Kurzschluss wirkt.
Achtung! Die direkte Netzspannung ist nicht geeignet!
Der Ladekondensator C1 ist ein Elektrolytkondensator. C2 kann auch ein Folienkondensator sein.
Die Spannungsfestigkeit der Kondensatoren muss beachtet werden!
Die Blitzröhre kann einem alten Fotoblitzgerät entnommen werden, je nach Größe muss die Kapazität von C1 angepasst werden. Für eine kleine bis mittelgroße Röhre genügen 50 – 100 μF um einen hellen Blitz zu erzeugen.
Die Zündspule T kann ebenfalls aus einem Fotoblitzgerät entnommen werden. meistens haben diese Transformatoren nur 3 Anschlüssen (wie auf dem Schaltplan ersichtlich). Zündspulen können auch selbst hergestellt werden.
Die Schaltung kann zu experimentellen Zwecken auf einer Lochrasterplatine oder “fliegend” aufgebaut werden.
[Bearbeiten] Funktion
Der Ladekondensator C1 wird direkt von der Spannungsquelle geladen. Der Zündkondensator C2 läd sich über den Spannungsteiler R1 – R2 auf. Durch kurzschließen von C2 über den Zündtransformator T durch S fließt ein kurzer aber großer Strom durch die Primärwicklung von K. An der Sekundärwicklung entsteht ein Hochspannungsimpuls von ca. 1 – 4 KV. Dieser Zündimpuls gelangt an die Zündelektrode der Blitzröhre und bewirkt die Ionisation von Gasmolekülen in der Röhre. Durch eine Kettenreaktion wird das Gas leitend und schlagartig entläd sich C1 über die Blitzröhre. Dabei können kurzzeitig sehr große Ströme auftreten.
Alle Schaltungen habe ich selbst im Internet gefunden und nachgebaut. Vielen dank an die User die diese schaltungen in das Netz gestellt haben .


